Inklusion vor Ort


 

Seit dem Schuljahr 2013/14 wird in Niedersachsen schrittweise die Inklusion eingeführt. Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in der 1. bis 3. Klasse (ab Sommer 2016 bis zur  4. Klasse) gehen zur Grundschule in der Nähe ihres Wohnortes. Förderschullehrkräfte unserer Albrecht-Dürer-Schule unterstützen dort diese Schülerinnen und Schüler sowie die Grundschullehrkräfte beim gemeinsamen Lernen mit allen anderen Kindern. Jede Grundschule erhält hierfür pro Klasse 2 Förderschullehrkraft-Stunden.

Das Förderzentrum Albrecht-Dürer berät hierzu die Lehrkräfte, die Eltern, die Schulleitung und die Landes-hauptstadt Hannover als den Schulträger. Zusätzlich findet je nach Bedarf gemeinsamer Unterricht mit den Grundschullehrkräften, Diagnostik und individuelle Förderung einzeln oder in kleinen Lerngruppen statt. Diese Aktivitäten finden auch präventiv statt, um allen Kindern bestmöglichstes Lernen zu ermöglichen.

Eltern der Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, die in die 5. bis 7.Klasse (ab Sommer 2016 bis zur 8.Klasse) kommen können entscheiden, ob sie ihr Kind an unserer Förderschule oder einer anderen Schule (z.B. IGS, Hauptschule oder Oberschule) anmelden.

Für jedes Kind mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Schwerpunkt Lernen erhält die weiterführende Schule 3 Förderschullehrkraft-Stunden.    

Förderschullehrkräfte unserer Albrecht-Dürer-Schule unterstützen dort diese Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte beim gemeinsamen Lernen mit allen anderen Kindern genauso umfänglich wie an den Grundschulen. Inklusive Bildung - eine gemeinsame Herausforderung - Stand der Umsetzung.